
Journalismus nach der Krise
Aufbruch oder Ausverkauf?
2010, 240 S., Broschur, 190 x 120 mm, dt.
EUR(D) 16,00 / EUR(A) 16,40 / sFr. 27,50
ISBN 978-3-86962-009-1
Die deutsche Medienlandschaft befindet sich aufgrund wirtschaftlicher Veränderungen im Umbruch: Redaktionen werden umstrukturiert, zusammengelegt oder outgesourct. Verlage verkaufen nicht mehr nur Journalismus, sondern auch Computer, CDs und Reisen. Heuschrecken kommen und ziehen wieder weiter. Die Grenzen zwischen Werbung und Journalismus verschwimmen und freie Journalisten arbeiten zugleich als PR-Berater, weil sie vom Journalismus alleine nicht mehr leben können.
Vor diesem Hintergrund haben sich zwei junge Journalisten, Anne Kunze und Felix Rohrbeck, auf eine Reise quer durch Deutschland begeben, um Journalisten, Verleger und Medienbeobachter zu interviewen. Wie verändern die sich wandelnden ökonomischen Grundlagen den Journalismus? Wie könnte eine künftige Balance zwischen wirtschaftlichen Zwängen und gesellschaftlichem Auftrag der Medien aussehen? Wo entstehen neue journalistische Konzepte und Geschäftsmodelle? Und nicht zuletzt: Ist der Beruf des Journalisten noch der Traumberuf, als der er einmal galt?
Das von der Hamburger Stiftung Wertevolle Zukunft geförderte Interviewbuch gibt keine einfachen Antworten, sondern geht den Fragen in unterhaltsamen Gesprächen mit renommierten Medienmachern, aufstrebenden Querdenkern und kritischen Beobachtern nach. Es zeichnet so das Bild einer Branche im Wandel, deren Informationsangebote unsere Sicht auf die Welt maßgeblich beeinflussen.
Aus dem Inhalt

Siegfried Weischenberg

Giovanni di Lorenzo

Tillmann Prüfer

Christiane Arp

Bascha Mika

Bodo Hombach

Peter-Matthias Gaede

Jakob Augstein

Florian Rötzer

Thierry Chervel

Mercedes Bunz

Katalina Tesch

Wolfgang Donsbach

Michael Konken

Kai Schächtele

Heribert Prantl

Kai Diekmann

Ulrich Kuschel

Volker Lilienthal

Hans-Jürgen Börner

Ute Frieling-Huchzermeyer

Max Dax